Bezirk
de

Anfänge in Biel

Menschen, die im 18. Jahrhundert aus deutschen Ländern nach Amerika ausgewandert sind, lernten dort die Bischöfliche Methodistenkirche kennen. Dank ihren Kontakten zu Menschen in der alten Heimat und ihren Empfehlungen kamen deutschsprachige methodistische Prediger aus den USA nach Bremen. Von da fanden sie Kontakte und Wege in verschiedene Gegenden des heutigen Deutschland, des Elsass (damals deutschsprachig) und der Schweiz und gründeten Versammlungen und Gemeinden.

1859 kam Prediger Ernst Mann nach Biel. Erste Versammlungen fanden in einem Haus an der Kanalgasse statt. Seine Tätigkeit als Prediger einer neuen Kirche sorgte in Biel für einige Turbulenzen bei Bevölkerung und Behörden. Es brauchte die Intervention des amerikanischen Botschafters beim Bundesrat, damit dem Recht auf Versammlungsfreiheit und freie Verkündigung Geltung verschafft wurde.

Trotz des Widerstandes entstand eine Gemeinde, die Kontakte weit herum entwickelte.

Kirchenbau

Die Gemeinde in Biel wuchs. Verschiedene Gemeindegruppen und vor allem eine grosse Sonntagschule brauchten Raum. 1875 konnten die Methodisten im damaligen Neubauquartier an der Ecke der heutigen Plänke- und Karl-Neuhausstrasse eine eigene Kapelle bauen. Im Lauf der Zeit wurden verschiedene Umbauten vorgenommen. Die Pfarrerwohnung wurde nach 1900 ins neugebaute Pfarrhaus verlegt. Eine sog. Jugendhalle, der heutige Wesleysaal, wurde angebaut. 2003 wurde der Gottesdienstraum letztmals renoviert.

Kirche im Wandel

Heute wird die Kirche von drei anderssprachigen Gemeinden mit Leben erfüllt.